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Ария: Weh' mir, so nah' die fürchterliche Stunde…Ich häufe selbst die Schrecken an

Композитор: Вагнер Рихард

Опера: Феи

Роль: Ada (Сопрано)

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Weh mir, so nah die fürchterliche Stunde,
die all mein Glück und all mein Elend kennt!
O warum weckt ihr noch in meiner Seele
den Zweifel jener herben Wahl!
Unglückliche, wohin soll ich mich wenden?
Wie so gewiss ist nur mein Untergang,
und ach, wie ungewiss mein Sieg!-

Ich häufe selbst die Schrecken an,
die Qualen leit ich auf ihn hin,
ich wecke Zweifel in ihm auf,
die nie ein Sterblicher erträgt!
Von überall stürmt Unglück ein,
sein letzter Stern, die Liebe, sinkt -
Nacht wird's um seine Sinne her,
er rächt sich und verflucht sein Weib! -
Weh mir! Und dieser Fluch trennt mich von ihm,
und Ewigkeiten treten zwischen uns!
Verzweiflung, Wahnsinn, Tod ist dann sein Los,
und meines fürchterlich: auf hundert Jahr
Verwandelung in Stein!-
Ich könnte allem mich entziehn,
steht mir's nicht frei! In ew'ger Schöne
unsterblich, unverwelklich blühn?-
Es huldigt mir die Feenwelt,
ich bin ihr Glanz und ihre Zier!
Es ehrt ein unvergänglich Reich
mich, seine hohe Königin!
Ich könnte allem mich entziehn,
in Feen pracht unsterblich blühn!
Betrogne, Unglücksel'ge!
Was ist die Unsterblichkeit?
Ein grenzenloser, ew'ger Tod!
Doch jeder Tag bei ihm
ein neues, ewiges Leben!-
So sei es denn! Geschlossen ist die Wahl,
für jenes Leben opf'r ich alles hin!
Mein Arindal!
Begeistern wird auch ihn die Liebe
und Mut zum Kampfe ihm verleihn;
den Zweifel wird er kühn besiegen,
aus meinen Banden mich befrein!
Die falsche Tücke sei vernichtet,
die mich von ihm zu trennen strebt!
All eu'r Bemühen sei vergebens,
das meine Liebe töten will!
Denn sollte er auch unterliegen,
und mich der Felsen in sich schliessen,
so soll die Liebe selbst den Stein
der Sehnsucht Tränen weinen lassen!
Und diese Tränen fühlt mein Gatte,
dieser Seufzer dringt zu ihm,
der Klageruf wird ihn durchbeben,
lässt ihn nicht rasten, treibt ihn her!
Begeistern wird auch ihn die Liebe
und Mut zum Kampfe ihm verleihn,
den Zweifel wird er kühn besiegen,
aus meinem Banden mich befrein!
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Wikipedia
Феи (нем. Die Feen), WWV32 — первая законченная опера Рихарда Вагнера.
Композитор работал над «Феями» в 1833—1834 годах в Вюрцбурге. В основе либретто, написанного самим композитором, лежит драматическая сказка Карло Гоцци «Женщина-змея», причём известно, что Вагнер отбросил мотив превращения героини в змею (оно заменено окаменением) и переименовал нескольких персонажей: вместо Фаррускада появился Ариндал, а вместо Керестани − Ада.
«Феи» не увидели оперной сцены при жизни автора, хотя отдельные фрагменты и прозвучали в концертных программах в Вюрцбурге и Магдебурге. Зрители смогли познакомиться с юношеским произведением Вагнера лишь 29 июня 1888 года, во время премьеры в Мюнхене.